Nicht erst gegenwärtig ein Renner
Spiegelreflexkameras lassen sich mit Sicherheit als die Stars unter den Fotoapparaten bezeichnen, denn kein anderes Aufnahmegerät liefert qualitativ so hochwertige Bilder. Heute sind Einsteigermodelle der digitalen Spiegelreflexkameras bereits ab ca. 500 Euro im Angebot, und so manch einer entscheidet sich für eine günstige Spiegelreflexkamera wegen ihrer vielen Funktionen und oftmals besseren Bildqualität gegenüber einer Kompaktkamera. Doch so aktuell der Fotoapparat noch immer ist – die Geschichte der Spiegelreflexkamera reicht bereits weit zurück.
Kurze Geschichte der Spiegelreflexkamera
Das Prinzip der Spiegelreflexkamera wurde bereits 1686 von Johann Zahn entwickelt, der das durch eine Linse sichtbare Bild durch einen Spiegel auf eine waagerechte Einstellscheibe umlenkte. Bis das erste Modell nach diesem Prinzip konstruiert wurde, verging jedoch noch fast ein Jahrhundert. 1861 war es der Engländer Thomas Sutton, der den Vorläufer zu unseren heutigen Modellen entwarf. Deutschlands erste Spiegelreflexkamera wurde in Dresden hergestellt. Zunächst handelte es sich bei diesen Kameras noch um große, mehrere Kilogramm schwere, schwarze Kästen, doch schließlich wurde im Jahr 1936 die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera auf der Leipziger Frühjahrsmesse ausgestellt. Zunächst nur von Profifotografen verwendet, verbreitete sich die Spiegelreflexkamera mit der Zeit seitdem immer mehr. Mit der Entwicklung der digitalen Spiegelreflexkamera im Jahr 1995, die statt eines Filmes einen Bildsensor zur Aufnahme nutzt, wurde ein weiterer Meilenstein gelegt, und durch die fortwährende Entwicklung und die sinkenden Preise erfreuen sich immer mehr Menschen an der Spiegelreflexfotografie.